Zypressen in der kalten Jahreszeit: Ist die Zypresse winterhart?

Besonders in Großstädten sieht man oftmals Zypressen. Die Zypresse ist eine typische Pflanze aus dem Mittelmeergebiet. Dieser Umstand hat zur Folge, dass die Zypresse meist in einem milden, klimatischen Bereich oder aber in dem erwärmten Gebiet einer Großstadt zu Tage kommt. Diese Pflanze ist zwar in einem gewissen Maße winterhart, verträgt allerdings keine Temperaturen unter -15 Grad. Und auch diesen Umstand kann sie nur eine sehr kurze Zeit verkraften. Somit sollte man als Besitzer stets dafür sorgen, dass die Zypresse einen geeigneten Platz zum Überwintern erhält und nicht bei Minusgraden an der kalten Luft und dem gefrorenen Boden ausharren muss.

Die Zypresse und ihre Wintermonate

Wie bei den meisten Pflanzen sollte man auch bei einer Zypresse darauf achten, dass sie möglichst kühl überwintern kann, allerdings in dieser Zeit auch keinen Frost ertragen muss. Hierzu bietet es sich beispielsweise an eine Garage oder aber einen unbeheizten Wintergarten zu nutzen. Zudem sollten die Zypressen unbedingt in einem hellen Raum untergebracht werden, da sie auch in den kalten Monaten Licht zum Wachsen benötigen. In den kalten Monaten sollte man zudem auf das Düngen der Pflanzen verzichten und diese nur recht mäßig gießen, denn schließlich sind auch Zypressen dann mehr oder minder in einem Winterschlaf. Ab Mitte Mai beginnt für diese Pflanzen dann wieder die Zeit, die sie draußen verbringen können. Hierzu sollte man darauf achten, sie an einem recht schattigen oder aber bedeckten Tag ins freie zu bringen, denn schließlich sind sie die helle Sonne nicht mehr gewohnt und müssen sich erst langsam wieder daran gewöhnen.

Zypressen im Frühjahr zum vollen Glanz verhelfen

Damit die Zypresse ihren jugendlichen Charme beibehält, sollte man sie regelmäßig zurück schneiden. Hierzu bietet es sich an die Pflanze im Frühjahr, gleich nach ihrer Blütezeit zurück zu schneiden, denn durch einen starken Rückschnitt der Pflanze ergeben sich immer wieder neue Triebe und keimen nach dem neuen Schnitt besonders gut. So erzielt man ein möglichst hohes Blütenresultat. Ist man sich allerdings nicht vollkommen sicher, dass die Pflanze tatsächlich rundum gesund ist, sollte man auf einen radikalen Rückschnitt verzichten und lediglich etwas kürzen. So vermeidet man, dass die Pflanze im kommenden Jahr gar keine Blüten trägt.